Am Sonntag hatte die 1b den TSV Pfungstadt zu Gast und ein Sieg gegen den bis dahin Tabellenletzten wäre Pflicht gewesen. Doch das Spiel sollte nicht nach dem Wunsch der SKG verlaufen und man schlug sich selbst, aufgrund der eigenen Fehler, mit 2:6.
Aufgeboten wurden: Andi D., Emil, Folly, Björn (62. Lars), Dirk (46. Sebastian B.), Tim K., Domi, Mesut, Marcel, Khalid und Kevin G. Eddy kam nicht zum Einsatz.
Die ersten 20. Minuten der Begegnung ließen sich noch gut an für die SKG. Man hatte den Gegner und Ball im Griff und erste Chancen. So wurde ein Schuss von Kevin in letzter Sekunde vor der Linie geklärt. Dominiks Freistoß ging knapp über das Tor und ein weiterer Freistoß von Marcel wurde vom Torwart über die Latte gewehrt. Eigentlich war es nur eine Frage der Zeit wann man den ersten Treffer erzielen würde, doch mit dem verteilen der Geschenke in der 20. Minute kam ein Bruch ins Spiel der SKG. Durch 3 individuelle Fehler, auf die der Autor an dieser Stelle nicht eingehen möchte, brachte man die Gäste mit 3:0 in Front. Die Gäste bedankten sich dafür nur einmal und verkürzten mit einem Eigentor in der 38. Minute zum 1:3 Pausenstand.
Zur zweiten Hälfte kam dann Sebastian für den angeschlagenen Dirk und man stellte auf ein System mit 2 Zehnern um. Die SKG machte dann auch sofort Druck und hatte nach 30 Sekunden mit einem Schuss, der gehalten wurde, durch Marcel die erste Chance. In der 47. Minute sollte dann der Anschlusstreffer fallen. Nach einer auf den kurzen Pfosten gespielten Ecke von Domi, war Mesut mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 2:3. Jetzt hätte man eigentlich Morgenluft wittern müssen und die Gäste mehr unter Druck setzen sollen. Doch stattdessen verteilte man noch mal 2 Geschenke und lag bis zur 60. Minute wieder mit 3 Toren zurück. Auch der Versuch mit Lorsch einen dritten Stürmer zu bringen sollte nicht mehr viel Druck nach vorne bringen. Zwar hatte man noch ein zwei Gelegenheiten zur Ergebniskosmetik, doch den letzten Treffer des Spiels sollten die Gäste zum 2:6 Endstand erzielen.
Der Spielverlauf spricht als Sinnbild für die bisherige Saison. Man ist spielerisch zumeist gleichwertig oder besser, doch man macht sich immer wieder durch individuelle Fehler alles selbst kaputt. Jetzt hat man den Tiefpunkt erreicht und die rote Laterne in Empfang genommen, daher sollte die Mannschaft endlich aufwachen und im Training und den nächsten Spielen 1000 % Gas geben, denn ansonsten wird man da Unten nicht mehr raus kommen.




