Am vergangenem Sonntag bekam unsere 1b besuch vom SV Hellas Darmstadt und hatte sich einiges vorgenommen für dieses Heimspiel. Gegen die Griechischen Gäste wollte man beweisen dass die erste Halbzeit beim VFR kein Zufall war und man im neuen 4231 System den Weg aus der Krise finden möchte. Dieses Vorhaben sollte auch gelingen, zwar musste man zum Spielende mit einem 1:1 Unentschieden zufrieden sein, jedoch gibt die gezeigte Leistung Hoffnung dass man bald den letzten Tabellenplatz verlassen wird.
Frank stellte wie folgt auf: Andi, Eddy (80. Chris), Sanda, Emil, Folly, Dirk, Niklas, Khalid (70. Kolja), Max R, Mesut. und Lars. Amir und Sebastian ergänzten den Kader.
Die SKG zeigte von Beginn an das sie gewillt war das Spiel für sich zu entscheiden und hatte nur nach wenigen Sekunden die erste Gelegenheit durch den sehr gut aufgelegten Niklas, als er aus 16 Metern einen Schuss nur knapp über die Latte platzierte. Aber man hatte auch gleich am Anfang etwas Glück auf der eigenen Seite. Nach nur 2. Minuten verfehlte Andi bei einem Klärungsversuch Ball und Gegner und sein Bruder Sanda rettete für den geschlagenen Torhüter auf der Linie. Danach sollte man aber 18. Minuten das klar überlegene Team sein und erspielte sich auch die ein oder andere Chance. Mitten in diese Phase kam dann der überraschende Führungstreffer für die Hellenen in der 20. Minute, allerdings aus stark Abseitsverdächtiger Position. Dies warf dann die SKG Spieler etwas aus dem Konzept und man hatte gut 10. Minuten zu kämpfen um die Ordnung wieder zu finden, doch zogen sich die Spieler gemeinsam aus dieser schlechten Phase und fanden wieder in ihr Konzept. So konnte man noch vor der Halbzeit wieder die Kontrolle über das Spiel erlangen und mit berechtigter Hoffnung in die Pause gehen.
Die zweite Hälfte sollte dann die wohl für diese Saison stärkste Halbzeit der 1b werden. Hellas ließ man in der Offensive nicht mehr stattfinden und selbst erzeugte man immer mehr Druck auf das Gästegehäuse. So sollten auch Chancen zum Ausgleich nicht auf sich warten lassen, doch fehlte lange das Quäntchen Glück im Abschluss. So stand Niklas der Pfosten im Weg oder in letzter Sekunde konnte ein Griesche ein Körperteil dazwischen werfen. So brauchte es bis zur 83. Minute ehe Kolja nach einer Ecke von Dirk den hochverdienten Ausgleich erzielen konnte. In den Schlussminuten hätte man dann auch noch den verdienten Siegtreffer erzielen können, doch fehlte im Abschluss die letzte Konzentration und man musste sich mit dem Unentschieden begnügen.
Jetzt gilt es für die Mannschaft sich an den vielen positiven Aspekten in diesem Spiel aufzubauen und weiter so hart und gewillt an sich zu arbeiten, wie sie es in den letzten Wochen getan hat. Dann ist der Autor sich sicher, wird man den Weg aus dem Tabellenkeller schnell finden und der neue Trainer viel Spaß an seiner Mannschaft haben.




